Die Ver(w)irrungen des Nepermuk Semmelmeier
Ein schräg skurriler Riesenblödsinn frei nach Karl Valentin
Martin Müller-Reisinger als Nepermuk Semmelmeier | Eine Gitarre | Am Cello: Nenad Uskokovic

Nepermuk Semmelmeier führt durch die Labyrinthe der Alltagskatastrophen und direkt in die Schwierigkeiten der alltäglichen Kommunikation….Verwicklungen und Verwirrungen. Er versucht den Widersinnigkeiten des Lebens unnachsichtig auf die Spur zu kommen und outet sich dabei als wahrer Philosoph des Alltags. In seiner kleinen Welt des Alltags spielen sich die unerhörtesten Dramen ab. Ein reines Tohuwabohu.
„Jeder Irrsinnige wird mir recht geben“.
Es wird erklärt, warum ein Aquarium keine Wände aus Draht haben darf, warum die Uhr von Löwe unspielbar ist, wie man Liebesbriefe schreibt, warum man einen Theaterzwang einführen sollte, warum der Fremde nur fremd ist in der Fremde, wie die im Jenseits angekommene unsichtbare Seele des verstorbenen Herrn Meier die ebenfalls unsichtbare Seele der schon im Jenseits umherfliegenden Frau wiedersieht, was der Unterschied zwischen einem Feuermann und Trompeter ist, und warum letzterer nur blasen und nicht spritzen muss und andere Zumutungen des Alltags. Die Abnormitäten des Daseins, die Widersinnigkeit der Welt, gut behütet und musikalisch begleitet vom ganz normalen Chaos des Lebens.
Pressestimmen:
„Martin Müller-Reisinger begeisterte mit seinen Worteskapaden im ausverkauften Redoutensaal. Feinstes Kabarett mit hoher musikalischer Virtuosität“ (SZ)
„Recht verhaut schaut er aus mit zerknittertem Hemd, verstrubbelten Haaren und einem besonderen Gesichtsausdruck. Einer, dem man seine Rolle abnimmt. Neben den trendigen Comedy-Programmen, hat Martin Müller-Reisinger mit seinem Abend einen anderen Nerv getroffen. „Die Verwirrung des Nepermuk Semmelmeier“ begeistert am Donnerstagabend vollkommen.“ (BR/Fränkische Zeitung).

Nenad Uskokovic wurde 1989 in Belgrad, Serbien geboren. Seine erste Begegnung mit dem Cello hatte er bereits im Alter von 5 Jahren. Bis zum 13. Lebensjahr besuchte er die Belgrader Musikschule, die er mit Auszeichnung beendete. Dann folgte ein Studium am Musikkollegium „Kosta Manojlovic“ auch in Belgrad, welches er ebenfalls mit Auszeichnung abschloss.
Von 2006 bis 2012 studierte Nenad Uskokovic Cello an der „Hochschule für Musik Detmold“ bei Frau Prof. Xenia Jankovic. Im Jahr 2011 ist er Stipendiat der „Albert-Eckstein-Stiftung“ in Ulm geworden.
Nenad Uskokovic hat zahlreiche Preise gewonnen, u.a. beim Internationalen Cellowettbewerb in Liezen, Österreich, beim Internationalen „Augustin Prohaska“ Cello Wettbewerb in Kosice, Slowakei, beim Internationalen Cello Wettbewerb „Petar Konjovic“ in Belgrad, und beim „Cello Fest“ in Belgrad, beim „Festival für junge Talente“ in Sremska Mitrovica, Serbien.
Seit 2016 spielt Nenad Uskokovic regelmäßig in Ensembles und Orchestern der „Bayerischen Philharmonie“, mit der er 2019 die „Weltenbrand-Tournee” von Konstantin Wecker 26 Konzerte mitgespielt hat.