Innen & Außen
16.06.2026 bis 09.07.2026
Zwei künstlerische Positionen – zwei Blickrichtungen
Nicole Lindecke richtet den Fokus auf das menschliche Antlitz: Ihre Porträts zeigen nicht nur Gesichter, sondern emotionale Zustände, Fragilität und Stärke.
Ana Zechmeister dagegen malt äußere Räume: Licht durchflutete Landschaften, stille Kompositionen – Orte der Beobachtung und Ruhe.
In der Gegenüberstellung entstehen Verbindungen: Zwischen Innen und Außen, zwischen Seelenlandschaften und Naturräumen, zwischen Licht und Schatten.

Die Münchner Künstlerin Nicole Lindecke beschäftigt sich in ihrer Malerei mit dem Menschen — nicht als reine Darstellung, sondern als emotionaler Ausdrucksträger. Ausgangspunkt ihrer Arbeiten sind häufig Gesichter und Figuren, doch im Zentrum steht weniger die äußere Ähnlichkeit als das, was zwischen Oberfläche und innerem Zustand sichtbar wird.
Ihre Bilder bewegen sich zwischen Gegenständlichkeit und Auflösung. Körper, Blicke und Haltungen wirken verletzlich, suchend oder entrückt. Farbe wird dabei nicht nur eingesetzt, um abzubilden, sondern um Stimmung, Spannung und Erinnerung spürbar zu machen.Die gezeigten Arbeiten dieser Ausstellung konzentrieren sich vor allem auf Porträts und menschliche Gesichter — gleichzeitig deutet sich bereits eine Entwicklung hin zu figurativeren und freieren Arbeiten an, in denen der Mensch als Ganzes in den Mittelpunkt rückt.
Ihre Bilder bewegen sich zwischen Gegenständlichkeit und Auflösung. Körper, Blicke und Haltungen wirken verletzlich, suchend oder entrückt. Farbe wird dabei nicht nur eingesetzt, um abzubilden, sondern um Stimmung, Spannung und Erinnerung spürbar zu machen.Die gezeigten Arbeiten dieser Ausstellung konzentrieren sich vor allem auf Porträts und menschliche Gesichter — gleichzeitig deutet sich bereits eine Entwicklung hin zu figurativeren und freieren Arbeiten an, in denen der Mensch als Ganzes in den Mittelpunkt rückt.
Nicole Lindeckes Arbeiten wollen nicht gefällig sein. Sie laden dazu ein, innezuhalten und sich in einer Figur, einem Blick oder einer Geste selbst wiederzufinden. Zwischen Bild und Betrachter entsteht ein stiller Dialog — offen, unmittelbar und oft persönlich.

Gefühle durch Farbe auszudrücken, ist für Ana Zechmeister weit mehr als eine Lebensweise oder ein Mittel der Kommunikation – es ist ein grundlegender Bestandteil ihres Menschseins. Eine Quelle von Kraft, Ruhe und innerer Balance. Ihre Inspiration findet sie in ihrem Alltag und in der Natur. Ölfarbe und Spachtel sind ihre Werkzeuge und Verbündeten.
Die Kunst, insbesondere die Ölmalerei, hat sie in allen Phasen ihres Lebens begleitet und sich stets mit ihr weiterentwickelt. Ihre Kunst war und ist Spiegel ihrer inneren Landschaften und fordert die Künstlerin immer wieder zur Selbstreflexion auf: mal klar und unmittelbar, mal leise und auf Umwegen, doch stets präsent.
Kunst und Künstlerin blicken auf einen langen, bewegten Weg zurück – voller unerwarteter Wendungen, gerader Strecken und stetiger Neuerfindung. Gegenwärtig sind Mensch und Bilder im Fluss. Geerdet. In sich selbst ruhend. Dynamisch und unermüdlich neugierig bleibt der Blick nach vorn gerichtet – denn die Reise geht weiter.
Vernissage: 16. Juni | 19 Uhr